Fortpflanzung

Fortpflanzung

KURZINFO

Die Paarung von Vogelspinnen ist ein komplexer und manchmal riskanter Prozess. Hier sind die grundlegenden Schritte, wie Vogelspinnen sich paaren:

Balz: Männliche Vogelspinnen beginnen den Paarungsprozess oft mit einer Balz. Dies kann Tänze, Körperschwingungen, Klopfgeräusche und andere Verhaltensweisen einschließen, um das Weibchen anzulocken und zu beeindrucken.

Annäherung: Nach erfolgreicher Balz nähert sich das Männchen vorsichtig dem Weibchen. Die Weibchen sind oft größer und stärker als die Männchen, und es besteht das Risiko, dass sie das Männchen angreifen. Daher ist die Annäherung vorsichtig und kann einige Zeit dauern.

Anlockung des Weibchens: Das Männchen kann chemische Signale (Pheromone) freisetzen, um das Weibchen weiter anzulocken. Es berührt das Weibchen sanft mit seinen Pedipalpen, um seine Absichten zu zeigen.

Spermaübertragung: Wenn das Weibchen empfänglich ist, überträgt das Männchen sein Sperma in speziell modifizierte Fortpflanzungsorgane namens Bulbi an den vorderen Pedipalpen. Es injiziert das Sperma in das Weibchen, indem es eine kurze Paarung verschwindet. Der Paarungsakt kann in einigen Fällen nur Sekunden dauern.

Risiken: Nach der Paarung besteht das Risiko, dass das Weibchen das Männchen angreift und auffrisst. Dies ist eine häufige Beobachtung bei Vogelspinnen, und es ist einer der Gründe, warum männliche Vogelspinnen in der Regel nach der Paarung sterben. Für das Männchen ist die Fortpflanzung oft ein riskantes Unterfangen, da es sein Leben für die Möglichkeit der Fortpflanzung opfert.

Eiablage: Nach erfolgreicher Paarung beginnt das Weibchen mit der Eiablage. Sie webt einen Eikokon und legt ihre Eier darin ab. In einigen Fällen bleibt das Weibchen in der Nähe des Kokons, um ihn zu bewachen, während in anderen Fällen das Weibchen den Kokon verlässt.

Die Paarung und Fortpflanzung bei Vogelspinnen ist sehr artspezifisch, und es kann Unterschiede im Verhalten und den genauen Abläufen geben. Männliche Vogelspinnen haben in der Regel eine begrenzte Lebensdauer nach der Paarung, während Weibchen oft mehrere Kokons mit Nachkommen produzieren können.

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